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Wenn es Blitze noch nicht gäbe, müsste man sie sofort erfinden. Viele Bildideen lassen sich mit Blitzlicht viel kreativer umsetzen. Bei vielen Fotogelegenheiten - nicht zuletzt auf Reisen - ist Blitzlicht sogar unerlässlich. Leider wird die Blitztechnik, vor allem von Amateuren, viel zu selten oder falsch eingesetzt. Dabei sind Blitze heute einfach zu bedienen. Moderne Geräte lassen einen grossen Gestaltungsspielraum zu und erzeugen schönes Licht. Seit es die kabellose Multiblitz-Technik gibt, ist das Blitzen noch einfacher geworden. Viele neue Perspektiven tun sich auf.
Der Workshop-Leiter Lorenz Andreas Fischer wurde mit seinen geblitzten Kompositionen schon an vielen Foto-Wettbewerben ausgezeichnet (Wildlife Photographer of the Year 2009, Europäischer Naturfotograf 2006/2009, etc.). Im Basis-Seminar (09:00 – 12:00 Uhr) vermittelt er die grundlegenden Menu-Punkte und Einsatzgebiete moderner Blitzgeräte. Mit konkreten Bildbeispielen und praktischen Übungen lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Aspekte und die Vorzüge der Blitzfotografie. Im Zentrum der Betrachtung stehen die Natur- und die Reisefotografie. Die erlernten Techniken lassen sich aber auch einfach auf die Gesellschafts- oder Studiofotografie übertragen.
Der Workshop-Leiter wird mit dem Nikon-Blitzsystem arbeiten. Aber auch Teilnehmende mit anderen Kamerasystemen können viele Inhalte auf ihr Blitzsystem übertragen.
Der zweite Teil (13:00 – ca. 16:00 Uhr) steht im Zeichen der praktischen Übungen. In der näheren Umgebung des Seminarraums gehen die TeilnehmerInnen auf Fotopirsch und versuchen, die gelernten Konzepte in eine kreative Bildsprache umzusetzen.
Im dritten Teil (ca. 16:00 – 17:00 Uhr) finden wir uns wieder im Seminarraum ein und präsentieren ausgewählte Kompositionen der vorher gemachten Bilder. Gemeinsam werden die Bilder analysiert und diskutiert.
Aus dem Inhalt: Menu-Punkte bei Blitz und Kamera, Lichtführung beim Blitzen, Aufhellblitz, Makroaufnahmen mit Blitzlicht, Blitzen mit mehreren Geräten (Multiblitz-Technik, etc.).
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