René C. Jäggi schrieb und schreibt Fussball- und Wirtschaftsgeschichte. Er gehört zu den spannendsten und bekanntesten Schweizer Unternehmern. Er springt am liebsten dann ein, wenn andere schon längst aufgegeben haben. So sanierte er Ende der 90er Jahre den FC Basel und zuletzt den 1. FC Kaiserslautern.
Er ist während der EURO 08, am spielfreien Montag, 23.6., bei der SKO Schweizer Kader Organisation in Wetzikon zu Gast. Er spricht über Fussball. Nicht nur, aber auch. Wer in der Champions Liga spielt weiss es: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" - im Business und auf dem Rasen. Herzlich willkommen zum Doppelpass. Ein Anlass der SKO Schweizer Kader Organisation - dem Netzwerk für Kader und allen, die es werden wollen. Die SKO und ihre Sponsoren, die HTW, Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur und SAP (Schweiz) AG freuen sich, Sie im Anschluss an die Veranstaltung zu einem Apéro riche einzuladen.
Wer ist René C. Jäggi? Er studierte an der Universität Basel Sport und an der Hochschule St. Gallen System-Marketing. Ein zusätzliches Auslandstudium absolvierte er an der Waseda-Universität in Tokio. Zwischen 1973 und 1986 arbeitete Jäggi in verschiedenen Unternehmen in Basel, Köln und London sowie in den USA und Japan. Zuerst als Vertriebschef und später als Vorstandsvorsitzender brachte er Adidas wieder in die Gewinnzone zurück.
Ende der 90er Jahre wurde Jäggi zum neuen Präsidenten des FC Basel gewählt, zu einem Zeitpunkt, als der FC Basel vor dem finanziellen und sportlichen Niedergang stand. Innerhalb von fünf Jahren führte Jäggi den FC Basel zum ersten Meistertitel nach 22 Jahren und erstmals in die Champions League. Später wurde Jäggi Präsident des 1. FC Kaiserslautern und konnte den finanziell angeschlagenen 1. FCK vor der Insolvenz retten.
René C. Jäggi ist Gründer der Sportconsulting-Firma G.R.J., Besitzer des Hotels Palace in Mürren. und Chairman of Board of Directors der Flora Ecopower Holding AG, einem Unternehmen, das sich mit Biodiesel beschäftigt. Jäggi spricht Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und japanisch.